Kurz und knapp

Kurzmeldungen

Die E-Mail wird im November 50 Jahre alt

Berlin. Klammeraffe, Affenohr oder A-Kringel – das @-Zeichen hat viele Namen. Berühmt gemacht hat es der amerikanische Programmierer Ray Tomlinson, der vor 50 Jahren im November 1971 die erste E-Mail versendete. Heute sind täglich mehr als 300 Milliarden E-Mails weltweit im Umlauf. Einer Bitkom-Studie zufolge erhalten Erwerbstätige in Deutschland durchschnittlich 26 berufliche E-Mails pro Tag. 1971 konnte man mit der E-Mail erstmals eine Nachricht einem bestimmten Empfänger auf einem bestimmten Computer zuweisen. Dazu führte Tomlinson das @-Zeichen ein. Nach Deutschland kam die E-Mail erst 13 Jahre später: 1984 ging an der Universität Karlsruhe die erste E-Mail in Deutschland ein. „Mit der E-Mail begann ein neues Zeitalter der Kommunikation“, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Bewerbermangel bremst Betriebe aus

Nürnberg. Für das Ausbildungsjahr 2021/22 haben 17 Prozent der ausbildungsbe-rechtigten Betriebe weniger Ausbildungs-verträge abgeschlossen als vor der Corona-Krise im Ausbildungsjahr 19/20 – häufig aus Mangel an Bewerbungen. Das zeigt eine repräsentative Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufs-forschung. Knapp die Hälfte der betroffenen Betriebe gab an, dass fehlende Bewerbungen der Hauptgrund für unbesetzte Lehrstellen sind. Dabei leiden kleinere Betriebe besonders stark daran. Einen Mangel an geeigneten Bewerbungen geben die Betriebe mit 31 Prozent als zweithäufigste Ursache für die gesunkene Zahl an Neuverträgen an. Betrachtet man die einzelnen Branchen, tun sich vor allem das Baugewerbe, aber auch der Groß- und Einzelhandel schwer, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen.

Bayern unterstützt Gründer beim Schritt ins Ausland

München. Technologieorientierte Start-ups aus Bayern erhalten ab sofort Unterstützung bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte. Im Rahmen des neuen Förderprogramms „Start-up International“ gibt’s vom Freistaat bis zu 23.000 Euro pro Zielland in einem Zeitraum von zwölf Monaten. Bezuschusst werden Beratungs- und Coachingleistungen, Marketing- und Werbungsmaßnahmen sowie Messeteilnahmen mit 50 Prozent. Es können maximal zwei neue Zielländer erschlossen werden. Förderberechtigt sind Start-ups, die nicht älter als fünf beziehungsweise acht Jahre sind. Das 2,1 Millionen Euro starke Programm ist Teil der Hightech Agenda Plus. Anträge können vorerst bis 30. September 2022 gestellt werden. Alle weiteren Informationen zum Förderprogramm sowie zur Bewerbung gibt es auf www.startup-international.de.

Reingeschnuppert

Medientipp

Hanning. Macht. Handball.

Bob Hanning

Hanning ist der starke Mann im deutschen Handball und einer der wenigen Sportfunktionäre mit Kultstatus. Seit Jahren bestimmt der charismatische Manager den Herzschlag seines Sports und hat dabei alle Höhen und Tiefen des zweitliebsten Mannschaftssports der Deutschen miterlebt. Mit seinem Mut zur Meinung wird der Wahlberliner gleichermaßen geliebt wie gehasst. In seinem Buch erzählt er, wie aus dem 1,68 Meter kleinen Torwart einer der einflussreichsten Funktionäre der Handballwelt wurde, der sich in einer Mischung aus Selbstironie und Eitelkeit auch schon mal als Napoleon inszeniert. Hanning liebt die große sportpolitische Bühne, aber mit noch größerer Leidenschaft coacht er Jugendteams und vermittelt Werte. Ein Buch über große Siege und schmerzhafte Niederlagen, mit einmaligen Anekdoten und spannenden Einblicken hinter die Kulissen einer faszinierenden Sportart. Ein Buch, in dem so manches Geheimnis gelüftet wird und das für Gesprächsstoff nicht nur in der Handballwelt sorgt.

Edel Books | ISBN 978-3-841-90780-6 |19,95 Euro

It’s now

Janina Kugel

Als erste farbige Frau hat sich Janina Kugel nach ihrem Studium in den Personalvorstand von Siemens hochgearbeitet. Von dieser Karriere, aber auch von ihrem Leben und ihrer Familie berichtet sie in ihrem Buch „It’s now“. Themen sind die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere und verpasste Corona-Chancen, aber auch Generationenunterschiede und Diversity. „It’s now“ ist ein großer Appell für mehr Offenheit und Mut, neue Wege auszuprobieren und dabei sowohl Spaß am Leben als auch am Arbeiten zu haben. Janina Kugel schildert die Situation dabei immer wieder aus ihren verschiedenen Perspektiven: als Managerin, Vorstand, Mutter oder Kollegin. Sie beschreibt scharfsinnig Missstände in der deutschen Arbeitswelt, macht aber auch Vorschläge, wie sich die Gesellschaft neu ausrichten könnte, um für die neuen Herausforderungen der globalisierten Welt gewappnet zu sein. Ein lesenswertes Buch mit wichtigen Botschaften für die berufliche Zukunft.

Verlag Ariston I 978-3-424-20251-9 I 22 Euro

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Leiter der NL Ostbayern, UniCredit Bank AG Unternehmerbank

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