Kurz und knapp

Kurzmeldungen

EU-Clusterprojekt mit Regensburger Beteiligung

Regensburg. Das E-Mobilitätscluster Regensburg beteiligt sich am EU-Projekt RECiPE4Mobility (Regrouping European Clusters in a Partnership of Excellence for Mobility). Ziel des Projekts ist es, die Exzellenz des europäischen Clustermanagements zu stärken und die strategischen Verbindungen zwischen europäischen Automotive- und Mobilitätsclustern zu intensivieren. Die weiteren Projektpartner kommen aus Frankreich, Ungarn, Polen und den Niederlanden. Im Fokus stehen das Lernen zwischen den Clustern und die Professionalisierung von spezialisierten Unterstützungsdiensten für kleine und mittlere Unternehmen.

Hightech-Agenda wird schneller umgesetzt

München. Ministerpräsident Markus Söder hat die Beschleunigung der schrittweise geplanten Umsetzung der Hightech-Agenda angekündigt. Statt sukzessive bis 2023 sollen die gesamten zwei Milliarden Euro und damit auch 1800 Stellen nun bereits 2021 für die Universitäten und Hochschulen in Bayern abrufbar sein. Zudem sollen bisher nur übergangsweise zugewiesene Stellen fixiert und 100 Millionen Euro zusätzlich für Baumaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, begrüßte die Ankündigung: „Für uns bedeutet dies vor allem auch, den bereits laufenden Ausbau der KI-Kompetenzen forcieren zu können.“

Arbeitsstunden auf historischem Tiefststand

Nürnberg. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lag die Zahl der Arbeitsstunden in Deutschland im zweiten Quartal 2020 so niedrig wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Die Arbeitszeit pro Erwerbstätigem betrug 297,3 Stunden und sank damit um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Arbeitsvolumen ist im Vergleich zum Vorjahresquartal gar um 10,0 Prozent auf 13,3 Milliarden Stunden gesunken. Als Gründe nennt das IAB die wirtschaftlichen Einschränkungen zur Bekämpfung der Coronapandemie sowie die Kurzarbeit: Sie betraf im zweiten Quartal ein Sechstel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – ein Rekordwert.

Reingeschnuppert

Medientipp

Die Bank gewinnt immer

Gerhard Schick

Eine fehlgesteuerte Finanzindustrie birgt Crashgefahr und schafft immer neue Probleme – bei den globalen Herausforderungen, aber auch im Alltag der Bürger und Verbraucher. Finanzexperte und ehemaliges Bundestags-Mitglied Gerhard Schick ist der Meinung, dass der Finanzmarkt bereits jetzt schon den Bürgern das Geld aus der Tasche zieht und dabei zu groß, zu mächtig und intransparent ist. Die Bank ist geprägt von unfairem Umgang mit Sparvermögen und Altersvorsorge, zudem machen gigantischer Steuerbetrug und dreiste Immobilienspekulation den Verbrauchern das Leben schwer – so seine These. In seinem Buch „Die Bank gewinnt immer“ zeigt Schick auf, wie die Finanzindustrie unter anderem Kriminalität und die Klimakrise fördert und geht dabei auch auf das Thema Corona ein. Trotzdem ist eine bürgerfreundliche Finanzwelt noch möglich: Schick stellt dazu neue Regeln und Maßnahmen vor, wie der Finanzmarkt für die gesamte Gesellschaft gerechter werden kann.
Campus Verlag | ISBN: 978-3-593-51275-4| 22,00 Euro

 

Bullshit Jobs

David Graeber

Immobilienmakler, Investmentbanker oder Unternehmensberater – Jobs wie diese brandmarkt Autor David Graeber als „Bullshit Jobs“, weil sie keinen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Der Anthropologe und Vordenker der Occupy-Bewegung geht in seinem im Jahr 2019 erschienenen Buch „Bullshit Jobs – vom wahren Sinn der Arbeit“ der Frage nach, warum eine Ökonomie Tätigkeiten bezahlt, die sie nicht braucht und warum immer mehr von diesen überflüssigen Jobs entstehen. Wie David Graeber ausführt, hält er diese Entwicklung für gesellschaftlich verheerend, führt sie doch beispielsweise auch dazu, dass gesellschaftlich sinnvolle Jobs nicht angemessen bezahlt werden. Dem Problem ist schwer beizukommen, weil für die Politik mehr Jobs per se immer etwas Gutes sind. Einige Lösungsansätze, um die diagnostizierte Ausweitung sinnloser Arbeit zu stoppen, zeigt der Autor dennoch auf. Einen davon sieht er etwa im bedingungslosen Grundeinkommen.
Verlag Klett-Cotta | ISBN: 978-3-608-98108-7| 12,00 Euro

 

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