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19. Oktober 2021 11:31  Uhr

Der Standort ist ein wichtiger Erfolgsfaktor

Die Standortqualität spielt in der Arbeitswelt der Zukunft eine entscheidende Rolle. Der Gewerbepark Regensburg setzt hier schon seit 40 Jahren Maßstäbe.

Ein Gewerbe-„Park“, der den Namen auch verdient: Nach dem Vorbild der Businessparks in den USA setzte Gründer Dr. Johann Vielberth von Anfang an im Gewerbepark Regensburg neben maximaler Funktionalität auch auf eine hohe Aufenthaltsqualität – unter anderem mit 60.000 Quadratmetern Grün- und Wasserfläche. | Foto: Timo Lauber

Von Mechtild Nitzsche

REGENSBURG. Es sind drei Säulen, auf denen der funktionale und attraktive Arbeitsplatz der Zukunft ruht: Erstens muss ein Unternehmen durch sein Aufgabengebiet, seine Struktur und Firmenkultur ein attraktiver Arbeitgeber sein; zweitens sind moderne Räumlichkeiten elementar, die technisch up to date, funktional, ansprechend eingerichtet und flexibel nutzbar sind; und drittens muss auch das weitere Umfeld den Mitarbeitern einen Mehrwert und kurze Wege bieten und dazu einladen, sich wohlzufühlen.

Der erste Punkt liegt in der Hand des jeweiligen Unternehmens. Doch die Attraktivität der Räumlichkeiten und ihre Einbindung in ein größeres Umfeld sind direkt von der genutzten Gewerbeimmobilie abhängig. Auf diesen Gebieten präsentiert sich der Gewerbepark Regensburg seit mittlerweile mehr als vier Jahrzehnten als Vorreiter und Vordenker. Auf 155.000 qm Fläche sind hier 350 Unternehmen angesiedelt, die zusammen 6.500 Mitarbeiter beschäftigen.

Zukunftsfähig durch Vielfalt

Was den Gewerbepark vor anderen Standorten auszeichnet und ihn seit 40 Jahren so erfolgreich macht: Hier werden aktuelle oder sich abzeichnende Mieterbedürfnisse frühzeitig antizipiert und umgesetzt. Das bezieht sich etwa auf die Gebäude- und technische Infrastruktur: Die Möglichkeit, sich standortnah zu vergrößern oder zu verkleinern, ohne selbst bauen zu müssen, und die in jeder gewünschten Dimension verfügbaren Anschlussleistungen in Sachen Strom, Klima oder Daten sind Standortvorteile, die von den Mietern im Gewerbepark geschätzt und gern genutzt werden. Dasselbe gilt für das Tagungszentrum, in dem passgenaue Räumlichkeiten je nach Bedarf gemietet werden können.

Oft fälschlich als „weicher“ Faktor bezeichnet, tatsächlich aber ebenso wichtig ist der dritte Punkt: die aktive und konsequente Gestaltung des Umfelds, bei der nichts dem Zufall überlassen wird. Denn selbst wenn sich auch andernorts Nahversorger, Metzger und Gastronomie in der Nachbarschaft finden, ist dies nur eine Momentaufnahme, wie Gewerbepark-Geschäftsführer Roland Seehofer erklärt: „Der Vermieter, dem das Nachbargebäude nicht gehört, kann diese Struktur nicht garantieren. Im Gewerbepark ist das anders: Er wird als integrierter Standort ständig weiterentwickelt, um ihn dauerhaft funktionsfähig und attraktiv zu gestalten.“

Mit der Philosophie des integrierten Standorts und einer durchdachten Service- und Infrastruktur setzt sich der Gewerbepark nicht nur von Einzelstandorten ab, sondern auch von anderen Gewerbegebieten, die die Immobilie rein aus der Rendite-Perspektive betrachten. Denn die ist höher, wenn in einem Bürokonglomerat ausschließlich Büros entwickelt werden; Infrastrukturthemen, die die Rendite schmälerten, fielen hier häufig weg, so Seehofer. „Auch im Verkaufsfall bringt ein reines Bürogebäude mehr ein als eine Mischnutzung“, erklärt er.

Für alle Erledigungen des Alltags

Dieser Gedanke ist im Gewerbepark Regensburg, der aus der Perspektive des Bestandshalters betrieben wird, nicht von Bedeutung. Vielfalt ist hier vielmehr gewollt, aktiv gestaltet und wird laufend angepasst: So wird ständig beleuchtet, welche Themen noch nicht besetzt sind, und im Bedarfsfall aktiv akquiriert. Ein Beispiel ist die Gastronomie, die sich in mehrfacher Hinsicht vielfältig zeigt: Sie ist international, auf Wunsch vegetarisch und vegan, reicht vom Café über Stehimbiss und Streetfood bis zum vollwertigen Restaurant – und beim Service teils bis zu der Möglichkeit, bequem vorab vom Schreibtisch aus online zu bestellen und zu bezahlen. „Damit können die Mitarbeiter ihre Mittagspause perfekt nutzen, ohne in der Schlange beim Imbiss stehen oder auf die Rechnung warten zu müssen“, so Seehofer. Zur Aufenthaltsqualität tragen außerdem auch die große Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen, Ärzten oder Sport- und Fitnessangeboten bei, und nicht zuletzt die parkähnliche Umgebung mit eigenem See, die zu einem entspannten Mittagsspaziergang einlädt.

Entscheidender Standortfaktor

Was klingt wie ein „Nice-to-have“, könnte im zukünftigen Kampf um Fachkräfte das Zünglein an der Waage sein. So ist laut Stephan Rief, dem Leiter des Forschungsgebiets Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer IAO Stuttgart, gerade in hybriden Arbeitswelten die Standortqualität entscheidend – und die reicht bis hin zur Erreichbarkeit oder der Möglichkeit, private Termine wie etwa Einkauf oder Arztbesuch mit dem Arbeitsaufenthalt zu verknüpfen: „In belanglose Büros wird sich die Rückkehr nicht lohnen.“ Um den Mitarbeiter also wieder aus dem Homeoffice ins Büro zu locken, wird ein Standort Service- und Infrastruktur mitbringen müssen, die über die Glasfaser hinausreicht, meint Roland Seehofer: „Ein Standort muss eine Urbanität entwickeln, zu einer ‚Stadt in der Stadt‘ werden“, ist er überzeugt. Im Gewerbepark Regensburg gelingt dies seit 40 Jahren mit großem Erfolg.