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21. Oktober 2020 12:42  Uhr

Die digitale Autowelt von morgen gestalten

Automotive- und IT-Branche verschmelzen zunehmend. Intive automotive adressiert genau diese Schnittstelle. Im Fokus des Portfolios stehen digitale Kundenerlebnisse rund um Mobilität.

Mitarbeiter testen das Infotainmentsystem des Autos. | Fotos: Robert Ruidl

Von Stephanie Burger

Regensburg. Wer auf der Poleposition steht, hat das Rennen schon fast gewonnen. Das gilt zumindest in der Formel 1 – und galt bislang auch für die deutsche Automobilindustrie, die jahrzehntelang zu den führenden Branchen gehörte und jedes Rennen für sich entschied. Doch diese Siegesserie wird sich so nicht weiter fortsetzen lassen. Denn die Branche befindet sich in einem Paradigmenwechsel, der das Produkt Auto und damit das Geschäftsmodell der Hersteller in mehrfacher Hinsicht verändern wird: Alternative Antriebstechnologien, die allmähliche Ablösung des Fahrers durch autonome Systeme und die zunehmende Vernetzung des Fahrzeugs sind die prägenden Entwicklungslinien.

Digitale Kundenerlebnisse

Um in dieser neuen, digitalen Autowelt in der Erfolgsspur zu bleiben, gilt es, die Grenzen zwischen Automobil- und IT-Welt zu überwinden. „Grenzgänger“ in diesem Sinne ist Intive automotive. Im gemeinsamen Portfolio bündeln die beiden Experten – Intence automotive electronics im Bereich der Automotive-Softwareentwicklung und Intive im Bereich der digitalen Produktentwicklung – ihre Kompetenzen. „Digital Automotive Excellence“ – so lautet das Motto und der Anspruch des neuen Players an der Schnittstelle zwischen IT- und Automobilbranche. „Mit Intive automotive werden wir die klassische Automotivewelt digital neu gestalten“, sagt Peter Schmidt, Geschäftsführer und Gründer von Intence und einer der beiden Geschäftsführer von Intive automotive. „Das digitale Know-how von Intive und die Technik- und Automotivekompetenz von Intence – damit bieten wir unseren Kunden das Beste aus beiden Welten: Vernetzung des Autos und positive digitale Kundenerlebnisse.“

Intence hatte sich binen einer Dekade zum gefragten Technologiepartner namhafter Autohersteller entwickelt. „Software mit Systemverstand“, so bezeichnet Schmidt in Kurzform das Geschäftsmodell, mit dem Intence schon sehr früh gerade entstehende Marktbedürfnisse adressieren konnte. „Dank unserer frühen Spezialisierung auf das Thema Software-Engineering im Automotivebereich konnten wir uns in der Entwicklung von Zukunftsthemen wie autonomes Fahren, künstliche Intelligenz, aber auch IT-Sicherheit einen entscheidenden Vorsprung verschaffen.“ Durch die Eingliederung von Intence in das internationale Unternehmen Intive soll nun dieser Vorsprung weiter ausgebaut werden. Mit dem Fokus auf digitale Produktentwicklung könnten die Voraussetzungen dafür nicht besser sein, wie Schmidt betont.

 

 

 

 

 

 

Peter Schmidt (li.) und Rolf Pasel teilen sich künftig die Geschäftsführung von Intive automotive. Ihr Ziel ist es, digitale Produkte und Services rund um Mobilität zu entwickeln.

„Unsere Ausrichtung sichert uns im Rennen um das digital vernetzte Auto der Zukunft die Poleposition.“ Intive automotive passe sich damit perfekt an die heutigen Marktanforderungen und Trends im Bereich Mobilität an. In der Connectivity, also der digitalen Vernetzung von Mensch, Automobil und Umwelt, sieht auch Rolf Pasel, der zweite der beiden Intive-Geschäftsführer, den „Trend schlechthin“, wie er betont. „Das Auto wird immer mehr zum rollenden Smartphone und deshalb ist eine nutzerfreundliche Handhabung der Systeme essentiell. Unsere Stärke ist es, zukunftsträchtige Bedienkonzepte zu entwickeln, die intuitiv funktionieren und einfach Spaß machen. Mit Intive automotive schaffen wir die Brücke zwischen Funktionalität und Design – und profitieren dabei von unseren neu gewonnenen Synergien“ , sagt Pasel.

Impulse für neue Produkte

Die Synergien sind vielfältig: Die Kombination des Know-hows verspricht neue Impulse für die Produktentwicklung. Mit höherer Manpower können größere Projeke in Angriff genommen werden – und die globale Präsenz von Intive ermöglicht es, neue Märkte zu erschließen. Diese entstehen derzeit in allen Innovationsbereichen der Mobilität – vom Infotainment über das automatisierte Fahren bis hin zu digitalen Services und Konnektivitätslösungen. „Mit unserem neuen Portfolio sind wir bestens aufgestellt, um für unsere Kunden attraktive digitale Erlebniswelten rund um Mobilität zu gestalten“, sagt Pasel. Global denken und handeln gehört deshalb zur DNA von Intive automotive – ebenso aber auch das Bekenntnis zur Region. Der Firmensitz bleibt in Deutschland, inmitten der bayerischen Automobilregion. Die Standorte sind München, Ingolstadt und natürlich Regensburg. Hier errichtet Intive automotive aktuell am Techcampus ein Zentrum für digitale Software-Entwicklung.