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27. Januar 2021 10:32  Uhr

Die Unternehmens-IT als Resilienzfaktor

In der Coronakrise müssen viele IT-Abteilungen ihre Ressourcen umverteilen. Die Managed Services der SWS Computersysteme AG entlasten von Routineaufgaben.

Tobias Eichenseer (re.), Account Manager in Regensburg, und Michael Zitzler, Leiter Cloud und Managed Services, informieren ihre Kunden, wie sie Homeoffice sicher umsetzen können. | Foto: SWS

Von Stephanie Burger


Regensburg. Trotz andauernder Coronapandemie und ungewisser Konjunkturaussichten sind der IT-Trends-Studie von Capgemini zufolge die IT-Budgets für 2021 weiter angestiegen – allerdings weniger stark als von den Unternehmen geplant. Vor allem aber hat Corona die Prioritäten in den IT-Abteilungen verschoben. Als neuen Schwerpunkt nennt die Hälfte der Befragten Workflowlösungen, um das Arbeiten außerhalb der Firma zu ermöglichen.

Eine Verschiebung der Prioritäten bei seinen Kunden beobachtet auch Markus Leitner, Niederlassungsleiter der SWS Computersysteme AG in Regensburg. „Größere Netzwerkprojekte werden tendenziell eher aufgeschoben und dafür alle verfügbaren Ressourcen in die Realisierung des Homeoffice gesteckt“, sagt er. „Viele haben erst jetzt erkannt, wie groß ihr Digitalisierungsbedarf ist.“ Der Druck auf die IT-Verantwortlichen sei durch die Pandemie enorm gestiegen. „Wenn 100 Beschäftigte im Büro arbeiten, sich gegen acht Uhr ein- und gegen 17 Uhr ausloggen, dann hat das die IT-Abteilung technisch gut im Griff. Aber 100 Mitarbeiter im Homeoffice arbeitsfähig zu machen – das war und ist eine riesige Herausforderung.“

Agil und sicher zugleich

Zum einen sei es für die Mitarbeiter wichtig, remote so arbeiten zu können wie im Unternehmen auch. Zum anderen aber sei für die IT-Verantwortlichen die sichere Einbindung der Homeoffice-Mitarbeiter essenziell. „Es gab am Anfang viel Unzufriedenheit bei den Beschäftigten. Sie klagten über schlechte DSL-Leitungen oder darüber, dass sie sich ständig irgendwo authentifizieren mussten. Die IT wurde dann oft zur Beschwerdestelle.“ Kein Wunder also, dass dadurch die Modernisierung der IT-Infrastruktur oder andere Digitalisierungsprojekte auf der Strecke geblieben sind.

Ein Weg, um die IT-Abteilung zu entlasten, sind Managed Services, also regelmäßig in Anspruch genommene IT-Dienstleistungen rund um die Pflege von Systemen und IT-Infrastrukturen. Als erfahrener Managed Service Provider bietet die SWS Computersysteme AG ihren Kunden ein umfassendes Portfolio individuell buchbarer IT-Dienstleistungen. „Insbesondere Managed Services in der Cloud werden zurzeit stark nachgefragt“, erklärt Leitner. „Denn damit wird die Unternehmens-IT agiler, flexibler und skalierbarer.“

Sicherheit im Homeoffice

Eine typische Aufgabe, die durch Managed Services übernommen werde, seien vor allem IT-Security-Dienstleistungen. Dabei gehe es nicht nur um eine Entlastung, sondern auch um das Schließen von Sicherheitslücken durch das sogenannte Patch-Management. „Gerade wenn Neuinvestitionen in die IT zurückgestellt werden müssen, bieten sich flexible Managed Services an“, sagt Leitner. Die Services von SWS sind dabei so flexibel aufgebaut, dass Kunden sowohl einzelne ´´Security-, Netzwerk-, und Cloud-Lösungen beziehen können als auch einen kompletten Arbeitsplatz in Form von „Workplace-as-a-Service“.

Leitner hat noch einen weiteren Trend bei seinen Kunden ausgemacht: die Verbesserung ihrer Homeoffice-Infrastruktur. „Homeoffice musste ja oft sehr schnell umgesetzt werden. Jetzt scheint die Zeit der Verbesserung zu sein.“ Ein aktuelles Thema sei etwa die Implementierung einer LTE-Backup-Lösung zur Minimierung des Internet-Ausfallrisikos. „Gängige Breitbandzugänge sind nicht ausfallsicher. Einen gestörten Internetzugang hat fast jeder schon erlebt. Für Beschäftigte, die hochverfügbar arbeiten müssen, ist deshalb eine redundante Lösung sinnvoll.“ Bei der LTE-Backup-Lösung muss einfach eine SIM-Karte, wie man sie vom Handy kennt, in ein DSL-Modem gesteckt werden, und schon kann man über das Mobilfunknetz weiterarbeiten.

„Nicht nur wenn es um Hochverfügbarkeit geht, sondern auch, wenn der Internetzugang zu überlasten droht, verschafft ein LTE-Backup Erleichterung. Und in diesen Zeiten ist es ja Alltag in vielen Familien, dass ein Kind die Lernplattform nutzt, das andere Onlinespiele spielt oder Netflix-Filme streamt, während ein Elternteil sich in einem virtuellen Meeting befindet. Da kann es schon einmal ruckeln.“ Ein wichtiger Aspekt beim LTE-Backup ist auch, dass es zentral verwaltet wird und so die Hoheit darüber im Unternehmen bleibt. Ebenso kann auch der WLAN-Zugangspunkt im Homeoffice über ein Dashboard vom Arbeitgeber oder der SWS gemanaged werden. Für die Sicherheit im Homeoffice bietet SWS auch „kleine Security-Lösungen“, die unaufwendig implementiert werden können und dennoch einen hohen Schutz bieten.

Digital-Förderung abrufen

Digitalisierung kostet natürlich Geld. Damit auch der Mittelstand die Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, haben Bundesregierung und EU Förderprogramme aufgelegt. Sowohl das Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ des Bundeswirtschaftsministeriums als auch das EU-Programm „Unternehmenswert Mensch Plus“ (uWM+) zielt darauf ab, Firmen die Investition in digitale Technologien und in die digitale Qualifikation ihrer Beschäftigten zu erleichtern. „Und wir unterstützen unsere Kunden durch Beratung und Hilfe bei der Antragstellung für den Zugang zu den Fördertöpfen“, sagt Leitner.

Denn es habe sich gezeigt, dass die Programme kaum bekannt seien und Gelder nicht abgerufen würden. „Wenn man beispielsweise plant, für 100 000 Euro ein Storagesystem zu kaufen, lohnt es sich, zu prüfen, ob es dafür eine Förderung gibt“, meint Leitner. Die Erstberatung, in der förderfähige Digitalisierungsprojekte ausgelotet werden, ist kostenlos. .„Der Digitalisierungsschub durch Corona sollte unbedingt genutzt werden“, betont Leitner. „Denn eine leistungsfähige IT macht Unternehmen und damit auch die Gesellschaft ein Stück weit resilienter.“

Digitalisierung

Besucher digital managen – nicht nur in Zeiten von Corona

Die SWS Computersysteme AG hat ein neuartiges Besuchermanagement-System entwickelt. Die Onlineanwendung ermöglicht das Erfassen aller relevanten Besucherinformationen sowie die Unterweisung in Verhaltensregeln und das Ausfüllen eines Covid-19-Fragebogens. Die entsprechende Web-Oberfläche kann vom Besucher über ein Tablet oder vom Empfangspersonal abgerufen und verwendet werden.

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