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25. Juni 2020 6:00  Uhr

Finanzmanagement wird zur Überlebensfrage

Von der Gründung über die Konsolidierung bis zur Expansion in neue Märkte: Firmen stehen vor vielen finanziellen Herausforderungen. Die Sparkasse begleitet und berät dabei – in jeder Unternehmensphase.

Das Team der Sparkasse Regensburg berät Firmen individuell (v. li.): Florian Dieterle, Abteilungsleiter Geschäfts- und Gewerbekunden, Dr. Markus Witt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Thomas Straub, Abteilungsleiter Firmen- und Heilberufeberatung. | Foto: Martin Rosner

Von Julia Kellner

REGENSBURG. Unternehmer gründen, expandieren, erobern neue Märkte, tragen die Verantwortung für ihre Firma und Mitarbeiter, sichern die Nachfolge, feiern Erfolge und navigieren auch durch wirtschaftlich schwierige Zeiten. In jeder Unternehmensphase wird eines zur Überlebensfrage: Liquidität. Firmen müssen ihre Finanzen kurz-, mittel- und langfristig richtig managen, um dauerhaft bestehen zu können. Daneben sollten Selbstständige auch ihre private Absicherung im Blick haben. Eine Mammutaufgabe, für die sie Unterstützung von Spezialisten brauchen.

Experten für Geldfragen und ständiger Begleiter

Die Sparkasse Regensburg berät in allen Finanz- und Vermögensfragen und versteht sich auch als Krisennavigator. „Gerade in Krisenzeiten ist eine stabile Hausbankbeziehung für Unternehmen von fundamentaler Bedeutung“, sagt Dr. Markus Witt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Regensburg. Seit fast 200 Jahren versteht sich die Sparkasse nunmehr als Mittelstandsberater, kennt die Region, ihre Kunden und Bedürfnisse.

Witt zufolge haben Unternehmen in der heutigen Zeit zwei wesentliche Herausforderungen: Liquiditätssicherung und Innovationsdruck. Insbesondere bei Innovationsprojekten, die erst Jahre später Umsätze generieren, seien starke Finanzpartner wichtig. Sie müssten den Unternehmern ihr Vertrauen schenken. „Jede Firma muss richtig finanziert sein – auch in Zeiten der Digitalisierung. Ansonsten droht schnell der Exitus“, sagt Markus Witt.

Ein zentraler Ansprechpartner für alle Belange

Damit Betriebe in diesen und allen anderen Finanzangelegenheiten optimal abgesichert sind, setze die Sparkasse auf eine ganzheitliche Begleitung: Firmenkunden stehe für alle Belange ein zentraler Ansprechpartner zur Seite. Der persönliche Firmenkundenbetreuer unterstütze zusammen mit einer Vielzahl interner Spezialisten in allen Finanzfragen. Durch intensiven Austausch bekomme er ein Gefühl für die Mentalität und Denkweise des Unternehmens. Nur so sei es möglich, gemeinsam passgenaue Lösungen zu finden – ob Electronic Banking, kontaktloses Bezahlen, Versicherungen, Leasingmodelle, Finanzierungen oder Geldanlagen.

Expertise auch jenseits „üblicher“ Finanzierungsfragen

Witt gibt zwei aktuelle Beispiele abseits der „üblichen“ Finanzierungsfragen: Für einen ihrer Kunden hat die Sparkasse eine Cyberversicherung abgeschlossen, denn für das Unternehmen seien Hackerangriffe und Cyberkriminalität eine fundamentale Bedrohung. Seit Kurzem ist in Filialen einer regionalen Bäckerei kontaktloses Zahlen möglich – eine Payment-Lösung, die die Sparkasse umgesetzt hat. Insbesondere in Zeiten von Corona sei es für die Bäckerei wichtig, auch kleine Geldbeträge kontaktlos zu kassieren.

Dass eine vertrauensvolle und langfristige Zusammenarbeit zwischen Hausbank und Unternehmern wichtig ist, zeigt sich laut Dr. Markus Witt auch in der Krise. Die Sparkasse war durchwegs für ihre Kunden erreichbar. Schon lange vor der Coronapandemie wurde für jeden Firmenkunden ein Notfallordner mit Vollmachten und Verfügungen erstellt. Der persönliche Berater gehe mit jedem Kunden die individuellen Risiken Schritt für Schritt durch und definiere mögliche Maßnahmen. Das könnten etwa Währungs- oder Lieferrisiken sein, die sich nun auch in der aktuellen Krise zeigen.

Flexible Finanzstrategie für alle Unternehmensphasen

Abgesehen von Krisenzeiten seien zudem in jeder Unternehmensphase andere Themen von Bedeutung. So begleitet die Sparkasse ihre Kunden beispielsweise in der Gründungsphase, bei der Beschaffung von Wagniskapital oder bei der Nachfolgeregelung. „Unser Ziel ist es, für unsere Kunden eine nachhaltige und flexible Finanzstrategie zu entwickeln – passgenau zum Unternehmen und zu dessen strategischen Zielen“, erklärt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Regensburg.

Auch die private Absicherung immer im Blick haben

Doch bei allen Themen rund um die Firmenfinanzen sollten Selbstständige auch die private Absicherung im Blick haben. Laut Witt ist entscheidend, dass die betriebliche und private Finanzseite überschneidungsfrei zusammenpassen. Ganz konkret: „Sind für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise Betriebsrenten vorgesehen, so muss dies auch in der privaten Altersvorsorge des Firmeninhabers berücksichtigt sein.“ Neben der Vermögensanlage in Immobilien empfiehlt der Finanzexperte für Privatpersonen genauso wie für Selbstständige das kontinuierliche und langfristige Sparen in Fonds, also Fondsparpläne – selbst während der Coronakrise. Denn nach dem Crash an den Aktienmärkten, massiven Wertverlusten und panischen Anlegern hätten sich die Kurse zuletzt wieder gut erholt.

Interview

Gemeinsam durch die Coronakrise navigieren

„Wir machen uns nicht vom Acker, wenn uns der Wind entgegenbläst“: Dr. Markus Witt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Regensburg, erklärt, wie sein Institut Firmenkunden durch die Krise begleitet.

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