Anzeige
17. November 2021 11:15  Uhr

Ganzheitliche Betreuung als Geschäftsprinzip

Das Beste nicht nur fürs Unternehmen, sondern immer auch für den Unternehmer im Blick: Mit diesem Konzept begleitet die Sparkasse Regensburg ihre Firmenkunden durch die vielfältigen aktuellen Herausforderungen.

Unternehmensbelange und private Finanzen in der Beratung ganzheitlich zu sehen, ist ein bewährtes Erfolgsrezept der Sparkasse. | Foto: Deutscher Sparkassenverlag

Von Rebecca Sollfrank

REGENSBURG. „Unterschiedliche Nutzerwelten vom analogaffinen Kunden, der gerne klassisch beraten wird, bis zur durchdigitalisierten Jungunternehmergeneration, die hauptsächlich unsere Internetfiliale besucht, zu vereinen, gehört zu unserem Kerngeschäft.“ Thomas Straub, Abteilungsdirektor und Leiter der Abteilung Firmenkunden und Heilberufe bei der Sparkasse Regensburg, weist damit auf eine Unternehmenskultur hin, die die Sparkasse in allen Bereichen zum Prinzip gemacht hat: die ganzheitliche Betreuung.

„Speziell im Firmenkundenbereich sehen wir nicht nur das Unternehmen, sondern auch den Unternehmer.“ Unternehmensfinanzen und Privatfinanzen sind juristisch natürlich getrennte Bereiche. Im realen Leben gibt es für jeden Unternehmer aber fließende Grenzen, egal in welchem Alter. Wann und wie man seine Firma an den Nachfolger übergibt, ist häufig verwoben damit, wie und was man an Privatvermögen vererbt. Straub ergänzt: „Der Jungunternehmer kommt zu uns, wenn er in sein Geschäftsmodell investieren will und interessiert sich im selben Termin vielleicht für einen Fondssparplan für seine Kinder. Wir wollen für alle diese Bedürfnisse gleichermaßen da sein.“

Konsequente Kundennähe

Die teilweise Jahrzehnte währende Nähe zum Unternehmenskunden ist ein Faktor, der diese Sichtweise bedingt. „Wir begegnen unserem Kunden nicht nur im Beratungsgespräch“, führt Straub aus, „sondern regelmäßig auf der Straße.“ Unternehmensbelange und private Finanzen nicht kategorisch zu trennen, sei ein bewährtes Erfolgsrezept des Hauses – und das liegt nahe. Schließlich dürften den meisten Unternehmerinnen und Unternehmern ihre privaten Finanzen genauso wichtig sein wie ihre Firmenliquidität. Eine Herausforderung der immer digitaleren Zukunft ist es, persönlich nah am Kunden zu bleiben. Für Straub bedeutet das mehrere Treffen im Jahr mit seinen Kunden. Proaktive Kontaktpflege bleibt vor allem in der Mittelstandsbetreuung ein Muss. Wer fragt, wird klüger. Und wichtige Fragen gibt es derzeit genug, wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Witt im Interview ausführt. Man nehme nur die aktuellen Lieferkettenprobleme, die sich in den letzten 18 Monaten herauskristallisiert haben. „Unsere Unternehmen müssen wieder zu mehr Autarkie und Produktionstiefe kommen“, sagt Witt.

Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften des Mittelstandes in der Region, hier sind sich Witt und Straub einig, hat sich schon in der Coronakrise und beim Thema Lieferketten gezeigt. „Die Unternehmen in der Region sind extrem anpassungsfähig und reagieren unfassbar schnell auf sich verändernde Rahmenbedingungen. Den jüngsten Lieferkettenproblemen folgte eine sofortige Erhöhung der Lagerkapazitäten“, berichtet Straub. Zusammen mit ihren Kunden ist die Sparkasse an ihren Aufgaben gewachsen. Eine Stärke ist die tiefe regionale Verwurzelung. Denn die Sparkasse ist nicht nur als Finanzdienstleister seit immerhin fast 200 Jahren in der Fläche präsent. Gesellschaftliches Engagement ist zum Beispiel ein klares zusätzliches Bekenntnis zur Verantwortung für die Region. Die rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ihrerseits vielfach in Vereinen und im Ehrenamt engagiert und schaffen so selbst noch nach Feierabend eine täglich gelebte Verbindung in die Region.

Traditionell innovativ

Dieser starke Ast alleine kann aber ohne permanente Weiterentwicklung nicht tragen. „Tradition braucht Innovation“, sagt Witt und meint damit, dass die Sparkasse sich permanent erneuert. Straub geht ins Detail: „Unser Leistungsportfolio hat sich in den letzten zehn Jahren auch im Firmenkundenbereich sehr dynamisch entwickelt.“ Heute betreut die Sparkasse komplexe Unternehmensnachfolgen. Hinzu kommen derivative Darlehenslösungen oder Kontenclearing. Ein wichtiger Service für einen Mittelstand, der heute viel globaler vernetzt ist als früher.

Unternehmen und Unternehmer mit ihren Familien gleichermaßen zu sehen, zu diesem ganzheitlichen Ansatz gehört sicher das Thema Immobilie. Die regionale Marktkompetenz der Sparkasse zeigt sich nicht nur in der Neuauflage des geschätzten Immobilienreports im Oktober 2020. „Auch ein Jahr später“, so Witt, „sind die Immobilienpreise in Regensburg trotz Corona sogar noch gestiegen.“ Die Immobilienentwicklung und -vermittlung bleibt eine starke Sparte der Sparkasse, die im vergangenen und in diesem Jahr Objekte mit einem Volumen von über 130 Millionen Euro vermittelte und 1,64 Milliarden Euro an Wohnbaukrediten im Bestand hat. Jeder einzelne Immobilienkunde profitiert bei der Sparkasse vom ganzheitlichen Prinzip der Rundumbetreuung.

Interview

„Die Klimafrage wird uns dauerhaft beschäftigen“

Dr. Markus Witt ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Regensburg. Im Interview spricht er über aktuelle Herausforderungen, die große Bedeutung der Klimakrise und die stark gestiegene Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeitsthemen im Finanzbereich.

Hier geht’s zum Interview …