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14. Mai 2020 16:13  Uhr

Immobiliendienstleister mit Agilität und Weitblick

Der Gewerbepark Regensburg begann vor 40 Jahren als visionäre Idee. Heute ist das Konzept des innovativen Immobiliendienstleisters ein anerkanntes Erfolgsrezept.

Roland Seehofer, Geschäftsführer des Gewerbeparks Regensburg Foto: Martin Rosner

Von Mechtild Nitzsche

REGENSBURG. Auf dem Immobilienmarkt gibt es viele Player: Eigentümer von Bestandsimmobilien, Bauherren, gewerbliche Bauträger, Investoren – sie alle haben eine andere Perspektive auf den Markt und verfolgen unterschiedliche Ziele. Seit 40 Jahren gibt es auf dem Gewerbeimmobilienmarkt in Regensburg einen Anbieter, der das Beste all dieser Welten verbindet: den Gewerbepark Regensburg. Als Bestandsimmobilienhalter hat er immer die langfristige Perspektive im Fokus, als Bauherr und -träger verfügt er über Erfahrung und umfassendes Know-how in allen Fragen des Bauens und als Investor ist er stets nicht nur dem Prinzip der Funktionalität, sondern auch der Wirtschaftlichkeit verpflichtet. Mit diesem umfassenden Bündel an Kompetenzen hat sich der Gewerbepark deshalb längst einen Namen als innovativer Immobiliendienstleister gemacht, der im Regensburger Norden erfolgreich 155.000 qm Gewerbefläche betreibt.

Erfolg eines Visionärs

Dieser Erfolg verdankt sich auch der Leistung eines Pioniers: Als Dr. Johann Vielberth 1980 die Idee des Businessparks aus Amerika nach Deutschland mitbrachte und an den hiesigen Markt anpasste, gehörte der Gewerbepark – auch die Bezeichnung, die deutsche Entsprechung des englischen „Business Park“, geht auf Vielberth zurück – zu den ersten in Europa. „Damals galt es noch als visionär, Gewerbefläche zu mieten statt zu bauen“, erklärt Roland Seehofer, der heute den Gewerbepark als Geschäftsführer leitet. Die Vorteile dieses importierten Modells überzeugten allerdings rasch: Der hohe Spezialisierungsgrad in Sachen In frastruktur, Dienstleistung, Management und Pflege war eine Revolution, ebenso die multifunktionale Bauweise der Immobilien und die Tatsache, dass durch den gelungenen Branchenmix und die durchdachte Infrastruktur eine relativ hohe Unabhängigkeit vom Umfeld möglich war. Und nicht zuletzt die Möglichkeit, im Bedarfsfall schnell zu expandieren und sich nicht erst langwierig um Grundstück, Baurecht und das Bauen kümmern zu müssen, verhalf der Idee der gemieteten Gewerbefläche zum Durchbruch. Heute sind Gewerbeparks in Deutschland Normalität. Der Anteil gemieteter Gewerbefläche liegt noch nicht bei 60 Prozent wie in den USA, ist aber immerhin schon auf 40 Prozent geklettert.

Die Mutter aller Gewerbeparks

Generell basiert der Gewerbepark Regensburg, den Seehofer selbstbewusst die „Mutter aller Gewerbeparks“ nennt, auf Multifunktionalität, Flexibilität und Planung mit Weitblick. Daraus resultiert als wichtiges Alleinstellungsmerkmal die Möglichkeit, den Wandel in der Wirtschaft nicht nur zu begleiten, sondern zu antizipieren. So hat die zunehmende Tendenz der Konzerne, Gewerbeimmobilien aus Bilanzgründen auszulagern, die Entstehung eines Mietmarktes für Büroflächen begünstigt. „Um diese erwartete Nachfrage bedienen zu können, entwickelten wir damals die Büro-City“, erklärt Seehofer.

Dynamische Änderungen in der Wirtschaftslandschaft fordern immer wieder neue Nutzungskonzepte. In der Vergangenheit hat sich das beispielsweise gezeigt, als sich die Nachfrage von Lager- und Großhandelsflächen immer mehr hin zu Vertrieb und vermehrt auch zu Forschung und Entwicklung verlagerte. „Heute sind die sichtbarsten Trends Internet und Digitalisierung“, erklärt Seehofer. „Der Gewerbepark nimmt Strömungen wie diese stets vorweg und stellt die nötigen Flächenkonzepte als Immobiliendienstleister zur Verfügung.“

Mit seinem umfassenden Angebot nimmt der Gewerbepark seinen Mietern die Bürde des Bauens von den Schultern, das immer mit vielen Risiken behaftet ist: So bindet eine selbst gebaute Immobilie nicht nur Liquidität; sie kann auch nicht die Flexibilität bieten, die zum Beispiel notwendig ist, wenn sich der Markt, die Technologie, der Platzbedarf oder auch die geplante Nutzung ändert.

Trends unterm Brennglas

Als innovativer Dienstleister, der Trends schnell erkennt und umsetzt, ist der Gewerbepark selbstverständlich auch bei den heute drängendsten Fragen am Puls der Zeit: In Zeiten des Fachkräftemangels steht hier das Recruiting ganz oben auf der Agenda. „Beim Recruiting spielt Standortqualität eine entscheidende Rolle“, weiß Seehofer. Deshalb setze hier der Gewerbepark schon seit Jahren auf umfangreiche Service- und Dienstleistungsangebote am Standort. Ob Gastronomie, Sport- und Freizeitangebot, Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, Dienstleister, Kinderbetreuung oder medizinisches Angebot: „Um all diese Dinge, die heute ganz klar zum Employer Branding gehören, müssen sich unsere Mieter nicht kümmern – darum kümmern wir uns als Immobiliendienstleister.“ Das gilt ebenso für das immer virulenter werdende Thema der Mobilität, das auch Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden im Gewerbepark betrifft. Schon seit jeher gibt es redundante Autobahnanbindungen an A 93 und A3, durchdachte Lieferzonen und 3500 kostenlose Parkplätze. Der öffentliche Personennahverkehr bedient neun Hauptbuslinien und diverse Linien ins Umland. Zusätzlich sind, so Seehofer, weitere Mobilitätsangebote in Planung, die dem Trend weg vom Pkw Rechnung tragen. Allen voran nennt er den Bahnhalt Walhallastraße oder das Pilotprojekt People Mover – ein autonom fahrender Elektrobus, der im Fünfminutentakt seine Runden durch den Gewerbepark dreht. Außerdem sollen die Infrastruktur für Fahrradfahrer ausgebaut werden und Mobilitätsplattformen für Beschäftigte und Besucher entstehen.

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Die professionelle Entwicklung von Gewerbeimmobilien hat viele Facetten. Ein paar davon stellt die Wirtschaftszeitung anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Gewerbeparks Regensburg in einer Serie vor.

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