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27. Mai 2021 14:25  Uhr

Liquidität ist die Basis für den Unternehmenserfolg

Die Sparkasse Regensburg ist kein „Schönwetterpartner“: Das regionale Finanzhaus begleitet Geschäfts- und Gewerbetreibende auch zuverlässig durch turbulente Zeiten.

Dr. Markus Witt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Regensburg, setzt auf Vertrauen und will Unternehmen langfristig erfolgreich machen. | Foto: Fotostudio Clemens Mayer/Julia Knorr

Von Julia Kellner

REGENSBURG. Die Coronakrise hat die deutsche Wirtschaft heftig durchgeschüttelt. Viele Firmen nutzen Staatshilfen, haben auf ihre Reserven zurückgegriffen und kämpfen sogar um ihre Existenz. Doch am Ende des Tunnels gibt es Hoffnung: Nach einer erfolgreichen Impfkampagne könnten die Einschränkungen wegfallen – eine wirtschaftlich stabile Entwicklung ist möglich. Bis dahin ist für Unternehmen eines wichtig: überleben.

Stabile Hausbankbeziehung ist wichtiger denn je

„Doch ohne Liquidität gibt es kein Überleben“, sagt Dr. Markus Witt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Regensburg. Das Geschäftsmodell müsse an die Krise angepasst werden. Allerdings nutze das beste Geschäftsmodell nichts, wenn keine Liquidität gegeben ist. „Liquidität ist nicht der Geschäftszweck, aber Mittel zum Zweck.“ Dabei komme der Hausbank eine zentrale Rolle zu. Laut Dr. Witt ist eine vertrauensvolle Beziehung in diesen Zeiten wichtiger denn je. „Vertrauen ist der Humus, auf dem jede gute Pflanze wächst.“ Oft hätten Firmen zwar staatliche Hilfen beantragt, jedoch noch nicht erhalten. Die Sparkasse helfe dann konkret: mit Krediten zur Überbrückung.

Während manche Branchen, wie etwa die Gastronomie oder Kreativwirtschaft, im Lockdown besonders großen Herausforderungen gegenüberstehen, gehörten andere zu den Gewinnern. Corona habe beispielsweise dem E-Commerce Schwung verliehen. Viele Firmen seien zur Digitalisierung gezwungen worden. „Der enorme Digitalisierungsschub ist eine riesige Chance und ein wichtiges Investment in die Zukunftsfähigkeit der Firma“, sagt Dr. Witt. Schließlich könnten sie durch niedrigere Kosten langfristig am Markt bestehen. Das zeige sich etwa im Einzelhandel. „Jede Krise bietet auch eine Chance.“

Partner in guten und in schlechten Zeiten

Als Hausbank, die seit nunmehr 200 Jahren in guten und in schlechten Zeiten begleite, wolle die Sparkasse regionale Firmen zukunftsfit machen. „Der Mittelstand ist unsere Kernkompetenz. In unseren Filialen unterstützen 15 Beraterinnen und Berater unsere Gewerbe- und Geschäftskunden – mit viel Know-how. Wir kennen die Besonderheiten und Firmen unserer Region, haben Stadt und Landkreis als Geschäftsgebiet und sind dort sehr stark vernetzt“, sagt Florian Dieterle, Leiter der Abteilung Gewerbe- und Geschäftskunden der Sparkasse Regensburg. Dieterle zufolge sind die Beraterinnen und Berater bewusst dezentral eingesetzt, also nah am Kunden. Sie können einschätzen, was gut für die einzelne Firma ist und wie konkret geholfen werden kann.

Digitalisierung macht den Mittelstand zukunftsfit

Die Sparkasse Regensburg habe beispielsweise regionale Bäckereien und Parkhäuser mit einem dezentralen Bezahlsystem ausgestattet. Das Expertenteam helfe dabei, einen Onlineshop einzurichten. Datenschutzanforderungen hätten bei allen Digitalisierungsthemen eine hohe Priorität. „Wir nutzen ausschließlich deutsche Server, die Daten landen nicht auf oft unsicheren Servern im Ausland“, so Dr. Witt. Ungeachtet davon seien Firmen digital vielen Gefahren ausgesetzt. Cyberattacken, also der Diebstahl sensibler Unternehmensdaten, etwa könnten enorme wirtschaftliche Schäden anrichten. „Um das Risiko zu minimieren, bieten wir unseren Kunden die sogenannte Cyberversicherung.“

Dass die Sparkasse nicht nur die Digitalisierung verfolgt, sondern einen ganzheitlichen Blick hat, zeige der 360-Grad-Beratungsansatz. „Wir unterstützen unsere Gewerbe- und Geschäftskunden in allen Finanzfragen“, erklärt Dieterle. Das Beratungsangebot reiche von staatlichen Förderungen über Leasingmodelle, Nachfolgeregelungen bis hin zum Vermögensmanagement. Bei allen Themen rund um die Firmenfinanzen sollten Unternehmer auch die private Absicherung planen. Laut Witt ist entscheidend, dass die betriebliche und private Finanzseite überschneidungsfrei zusammenpassen. „Sind für Mitarbeiter Betriebsrenten vorgesehen, so muss dies auch in der privaten Altersvorsorge des Firmeninhabers berücksichtigt sein.“

Bereich Gewerbe- und Geschäftskunden der Sparkasse Regensburg

Die Sparkasse Regensburg hat mehr als 4000 Gewerbe- und Geschäftskunden, darunter Unternehmen mit bis zu 2,5 Millionen Euro Jahresumsatz. 15 Beraterinnen und Berater sowie Spezialisten direkt vor Ort betreuen Geschäftsvolumen von rund 800 Millionen Euro sowie Kreditvolumen von über 400 Millionen Euro.

Interview

Der Blick auf die Zeit nach Corona ist optimistisch

Dr. Markus Witt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Regensburg, sieht die Wirtschaft der Region auch für die Zukunft hervorragend aufgestellt.

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