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28. Januar 2021 13:35  Uhr

Seit 30 Jahren geht der Blick nach vorne

Prof. Dr. Michael Bosch und Thomas Dietlmeier, die Gründer der Immobilien Zentrum Unternehmensgruppe, blicken auf besondere Meilensteine zurück – und vor allem nach vorne.

Immobilienzentrum Regensburg_Advertorial WZ

Von Jonas Raab

Regensburg. Zu Beginn ihres BWL-Studiums Ende der 1980er-Jahre erlitten die gelernten Bankkaufleute Thomas Dietlmeier und Michael Bosch einen regelrechten Theorieschock. Deshalb gründeten sie ein Unternehmen, um das Erlernte praktisch auszuprobieren und etwas Eigenes aufzubauen. Es war eine Zeit großer Umbrüche: Im Frühjahr 1990, zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung, brachen die beiden Pioniere über die deutsch-deutsche Grenze Richtung Görlitz auf, um als Unternehmensberater ihr Glück im Osten zu versuchen. Sie waren der Zeit etwas zu weit voraus; in Görlitz hagelte es Absagen. Noch auf der Rückfahrt beschlossen sie, auf Immobilien in der Region zu setzen. Das Immobilien Zentrum (IZ) war geboren.

Leuchtturmprojekte

Nach ersten Immobilienvermittlungen wagten sich die Gründer 1992 an ihre erste größere Projektentwicklung: In nur drei Jahren verwandelten sie das damalige Nordheim im Regensburger Osten in ein begehrtes Wohnquartier. „Zu der Zeit wollte keiner in Regensburg bauen – und das war ein Baugebiet, das keiner wollte“, erinnert sich Dietlmeier. Dass er mit seiner Vision, in der ehemaligen Barackensiedlung hochwertigen und gleichermaßen erschwinglichen Wohnraum zu schaffen, Recht behalten sollte, freut ihn heute noch.

Das Baugebiet am Dechbettener Weinberg und die Grüne Mitte, wie die ehemalige Ganghofersiedlung heute heißt, waren weitere Meilensteine in der 30-jährigen Firmengeschichte. Mit dem Quartier Wohnen am Kunstpark entsteht derzeit ein neuer Regensburger Stadtteil im Osten, der wiederum die IZ-Handschrift tragen wird: grün, modern und nachhaltig. Mit rund 45000 Quadratmetern ist die Brache einer ehemaligen Betonfabrik eines der letzten innerstädtischen Areale dieser Größenordnung. Der IZ-Erfolg kommt nicht von ungefähr, sondern ist vor allem Einstellungssache. Jungen Gründern rät Bosch, sich langfristige Ziele zu setzen und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Neben Fachwissen, einer klaren Vision und Begeisterung für die Sache sei vor allem auch Durchhaltevermögen gefragt. „Gerade in der Projekt- und Quartiersentwicklung muss ein Unternehmer in der Lage sein, auch einmal fünf Jahre ohne Erfolgsgarantie auf ein Ziel hinzuarbeiten“, sagt er. „Als Mittelständler, der dem Auf- und Ausbau des Unternehmens sein Leben widmet, muss man vor allem auch für gesellschaftspolitische Ziele brennen“, ergänzt Dietlmeier. Hierzu zählen die beiden Unternehmensgründer die Schaffung gut bezahlter Arbeitsplätze, einen signifikanten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Stadtentwicklung. Soziales Engagement gehört ebenso dazu, wie selbstverständlich auch die Entrichtung aller Steuern und Abgaben in Deutschland.

Die Grüne Mitte

 

Am Dechbettener Weinberg | Fotos: IZ

 

Marina Quartier als Vorbild

Heute ist Michael Bosch Professor für Immobilienwirtschaft und leitet den Aufsichtsrat der Immobilien Zentrum Holding AG. Wenn er am jüngsten Leuchtturmprojekt, dem Marina Quartier, vorbeifährt, erfüllt ihn das mit großer Bewunderung für die Projektentwickler der IZ-Gruppe. „Das Quartier ist absolut beeindruckend, wenn man weiß, welche Komplexität hinter einer derartigen Projektentwicklung steht“, sagt er. Dass sich das IZ – im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern – an solche Projekte herantraut, sieht er als Alleinstellungsmerkmal.

Besonders wichtig ist es den beiden Gründern, nachhaltig zu planen und zu bauen. „Wir fühlen uns für den ganzen Lebenszyklus einer Immobilie verantwortlich“, sagt Dietlmeier. Schlechte Planung, Baumängel und hohe Nutzungskosten würden dem IZ als Verwalter der Immobilien ohnehin schnell auf die Füße fallen, erklärt er. Auch wenn es derzeit einen regelrechten Nachhaltigkeitsboom gibt, sieht Bosch die Immobilienbranche weiter in der Pflicht, das größte derzeit bekannte Problem der Menschheit, wie er den menschgemachten Klimawandel nennt, abzumildern. „Ein Großteil der Bestandsimmobilien in Deutschland hat so gut wie keine energetische Qualität, da er vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung gebaut wurde.“ Wolle man das 1,5-Grad-Ziel erreichen, müsse man unverzüglich und umfassend mit energetischen Sanierungen beginnen, mahnt er.

Beitrag zum Klimaschutz

Als mittelständisches Unternehmen möchte das IZ einen ernsthaften Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Wir haben uns hier immer an vorderster Front bewegt und früh eine Nachhaltigkeitsstrategie für die gesamte Gruppe entwickelt“, so Bosch. „In Zukunft wird man die Immobilie nicht nur als Energieverbraucher, sondern auch als Produzent von Ökostrom erleben.“ Zukunftsdenken spielt bei der IZ-Gruppe auch nach 30 Jahren und mehr als 5500 realisierten Wohn- und Gewerbeobjekten die zentrale Rolle – bei Bauvorhaben wie im Unternehmen selbst. 2010 hat sich das IZ als AG und die gesamte Gruppe als Konzern organisiert und investiert seither in leistungsfähige Unternehmensstrukturen.

Reinhard Griebl und Dr. Thomas Rosenkranz bilden heute den Vorstand der Muttergesellschaft und leiten die Unternehmensgruppe. Als Gründer Verantwortung im Unternehmen abzugeben, bezeichnet Dietlmeier als „das Schönste, was man tun kann“. Die Förderung aller Mitarbeitenden gehört zur DNA der Immobilien Zentrum Unternehmensgruppe. „Das ist ein Wachstumsmotor“, sagt Dietlmeier. „Mitarbeiterförderung beginnt dort, wo der Chef keine Angst hat, dass Mitarbeitende einmal besser werden als er. Wenn man sich überflüssig machen kann, ist das das beste Zeichen, dass der Plan aufgegangen ist.“ Auch für die nächsten Jahre hat sich die IZ-Gruppe viel vor: zum Beispiel Investitionen in öffentlich geförderte Wohnungen und den Ausbau des Standorts in München. Selbstverständlich bleibt das IZ aber seinem Hauptsitz Regensburg treu und wird sich in jeder Hinsicht weiterhin umfassend engagieren.

Immobilien Zentrum Unternehmensgruppe

Die mittelständische Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Regensburg umfasst heute rund 50 Tochtergesellschaften, die den gesamten Immobilienlebenszyklus abdecken. Neben der Grundstücks- und Projektentwicklung und dem hauseigenen Vertrieb bietet das IZ großen Konzernen auch Beratungsleistungen im Corporate Real Estate und Facility Management an und verwaltet ein Immobilienvermögen von etwa einer Milliarde Euro. Mit zahlreichen Leuchtturmprojekten setzte das IZ in Regensburg, jedoch auch darüber hinaus, einige städtebauliche Akzente.