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23. Februar 2022 13:15  Uhr

Vordenker: So gelingt die Arbeitswelt der Zukunft

Im Rahmen einer preisgekrönten Kampagne des Gewerbeparks Regensburg erklären Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, was das Büro der Zukunft leisten muss – und wie es zum Ort optimaler Produktivität wird.

Der Gewerbepark Regensburg setzt seit Jahrzehnten Maßstäbe in Sachen Gewerbeimmobilien. | Foto: Timo Lauber

Von Mechtild Nitzsche

REGENSBURG. Die Arbeitswelt ist im Umbruch: Schon vor Jahren setzte der Megatrend der Digitalisierung ein, verschob Arbeitsfelder und bildet seit Pandemiebeginn die breite Basis für Remote- und hybride Arbeit. Als weiterer Trend setzt der Fachkräftemangel Unternehmen unter Druck, und nicht zuletzt schreitet auch die Differenzierung der Tätigkeiten, die in einem Büro zu leisten sind, schnell voran und stellt die oft noch vorherrschenden „One-Size-fits-All“-Arbeitsplatzlösungen generell infrage.

Preisgekrönte Kampagne „Vordenken“

Mit der Frage, wie produktive Arbeitswelten aussehen, beschäftigt sich schon seit über 40 Jahren der Gewerbepark Regensburg mit großem Erfolg. In einer groß angelegten Kampagne hat er sich daran gemacht, die Diskussion über die Frage nach dem idealen Büro der Zukunft auf einer möglichst breiten Basis zu führen. Für die Kampagne „Vordenken: Arbeitswelt der Zukunft“ gab es bereits den „German Brand Award“. Der neueste Beitrag zur Kampagne ist eine eigene Video- und Podcast-Reihe auf der Website des Gewerbeparks. Wissenschaftler, Experten und Unternehmer im Gewerbepark geben Antworten auf zentrale Fragen, etwa wie Digitalisierung in Unternehmen voranschreitet und wie ein zukunftsfähiger Unternehmensstandort neueste Technologien einbettet und zudem zentraler Treffpunkt für Austausch, Kreativität und Innovationen bleibt. In drei kurzen Videos wird das Thema aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: die Rolle des Standorts, die Rolle des Büros und das Büro als Teil der Unternehmenskultur.

Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft

Zu Wort kommen unter anderem Dr. Jürgen Helmes, Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim; Dr. Stefan Rief, Institutsdirektor und Leiter des Forschungsbereichs Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer IAO, Stuttgart; Dr. Eike Wenzel, Gründer und Leiter des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung, Heidelberg, Andreas Gebhard, Geschäftsführer HAAG Büroeinrichtungen, Regensburg; Dr. Georg Schwab, Geschäftsführer AVL, Software and Functions, Regensburg; Dr. Gerhard Ascher, Geschäftsführer des MVZ Orthopädie Regensburg. Auszüge aus den Videos finden sich unten auf dieser Seite, die gesamte Kampagne mit Videos, Podcasts und einer Broschüre zum Thema ist abrufbar auf gewerbepark.de.

 

 

„Wir sind überzeugt davon, dass Sie nur in einem angenehmen Umfeld Weltklasseleistungen erbringen können. Das heißt, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen müssen und da gehört einfach ein modernes, innovatives Büroumfeld als eines der Hauptkriterien mit dazu.“
Dr. Georg Schwab, AVL

 

 

„Wir sagen auch bei anderen Themen ‚Places matter‘; der Ort, wo ich bin, strukturiert meine Gedanken, verbindet mich mit der Umwelt. Wenn ich mit der Umwelt meines Arbeitgebers, mit den Produkten, die ich erzeuge, verbunden bin, werde ich automatisch kreativer.“
Dr. Eike Wenzel, ITZ

 

 

„Gewerbeflächen, die nachgefragt werden, sind natürlich auch Flächen, die eine Mischnutzung haben. In denen ich also Büros, aber vielleicht auch kleine Produktionseinheiten gestalten kann. Diese Mischnutzung, das ist das Erfolgsrezept.“
Dr. Jürgen Helmes, IHK Regensburg

 

 

„Unsere Praxis ist mit Orthopädie in einem Bereich angesiedelt, der sich dynamisch entwickelt. Wir haben bewusst einen Standort gesucht, der viel Flexibilität und Dynamik gewährleisten kann – schon im Hinblick darauf, dass unsere Praxis eventuell wachsen muss.“
Dr. Gerhard Ascher, MVZ Orthopädie Regensburg

 

 

 

„Ich glaube nicht, dass der Trend zum Homeoffice das Büro überflüssig macht. Ich glaube aber, es macht schlecht gemachte Büros obsolet.“
Dr. Stefan Rief, Fraunhofer IAO

 

 

„Das Büro der Zukunft ist sexy. Denn es konkurriert laufend mit dem Lieblingsplatz eines Mitarbeiters, den er überall hat, auf der Terrasse zu Hause, am Esstisch. Das heißt, es muss gelingen, mit dem Arbeitsumfeld eine hohe Aufenthaltsqualität zu schaffen.“
Andreas Gebhard, HAAG